Pilotprojekt für Familien

Erste Bildschirmzeit.
Gut begleitet.

MiniMedienHelden ist ein Präventions-Programm, welches Bildschirmzeit nicht über Regeln betrachtet, sondern über Gefühle, Übergänge und Verbindung.

Bei dir. Bei mir. Bei uns.

Der Aha-Moment

Bildschirmzeit beginnt nicht erst am Bildschirm.

Vor, während und nach digitalen Momenten entstehen Gefühle, Körperreaktionen und Konflikte. Genau dort setzt MiniMedienHelden an.

01

Vorher

Was sucht mein Kind gerade: Ruhe, Nähe, Spannung oder Aufmerksamkeit?

02

Während

Was passiert mit Aufmerksamkeit, Körper und innerer Unruhe?

03

Nachher

Wie gelingt der Übergang zurück in den Alltag?

Familienalltag

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Bildschirmzeit ist Teil des Familienalltags. Immer wieder gibt es Momente, in denen Eltern sich fragen: Wie begleite ich mein Kind jetzt gut?

Ausschalten & Übergänge

„Nur noch eine Folge!“

Das Ausschalten endet in Frust, Wut oder Tränen. Obwohl die Bildschirmzeit vorbei ist, braucht das Kind noch Zeit, um wieder im Alltag, im Spiel oder im Kontakt anzukommen.

Entlastung im Alltag

„Ich muss nur schnell kochen.“

Manchmal verschafft der Bildschirm genau die Pause, die Eltern gerade brauchen. Gleichzeitig bleibt die Frage: Ist das okay und wie finden wir danach wieder gut zusammen?

Reize & Gefühle

„Warum ist mein Kind danach so aufgedreht?“

Nach einem Video oder Spiel wirkt das Kind plötzlich unruhig, überdreht oder erschöpft. Nicht immer ist sofort erkennbar, welche Reize und Gefühle gerade verarbeitet werden müssen.

Vorbild & Verbindung

„Und was ist eigentlich mit meinem Handy?“

Kinder beobachten genau, wann und wie Erwachsene ihr Smartphone nutzen. Medienerziehung beginnt deshalb nicht nur bei den Regeln für Kinder, sondern auch in den kleinen gemeinsamen Momenten des Familienalltags.

Wir schauen gemeinsam darauf, was Kinder vor, während und nach digitalen Momenten brauchen. Welche Sprache, Rituale und Übergänge können Familien im Alltag unterstützen?

Was Familien gewinnen

Weniger Druck. Mehr Sprache.
Mehr Verbindung.

01

Weniger Streit beim Ausschalten

Eltern lernen Rituale, um die Zeit vor, während und nach der Bildschirmzeit klarer, ruhiger und verbindlicher zu begleiten.

02

Mehr Worte für Gefühle

Kinder lernen, innere Zustände zu benennen: Ich bin müde, wütend, unruhig, enttäuscht oder traurig.

03

Mehr Nähe im Familienalltag

Bildschirmzeit wird mental gesund begleitet – mit Blick auf Beziehung und Sicherheit.

Worum es geht

Emotionsregulierte Bildschirmzeit.

Es geht um Entlastung, mehr Vertrauen und Selbstregulation - um Kinder und Bildschirmzeit besser zu verstehen und sicherer zu begleiten.

Nicht anti-digital

Digitale Medien gehören zum Familienalltag. Entscheidend ist, wie Kinder dabei begleitet werden.

Nicht moralisierend

Wir arbeiten ohne Regeln und Verbote. Familien sollen sich verstanden fühlen, nicht bewertet.

Mehr Beziehung statt Kontrolle

Der Fokus liegt auf Sprache, Co-Regulation und alltagstauglichen Ritualen.

Pilotprojekt 2026

So können Familien teilnehmen.

Familien können über teilnehmende Kitas am Pilotprojekt teilnehmen. Die Angebote sind niedrigschwellig, freiwillig und alltagsnah.

1

Info über die Kita

Die Kita informiert Familien über Ablauf, Termine und Anmeldung.

2

Kinder-Workshops

Kinder erleben spielerische Einheiten rund um Gefühle, Körper und Medienmomente.

3

Elternimpuls

Eltern erhalten Sprache, Rituale und Impulse für den Familienalltag.

Ist das eine Elternschulung?

Nein. Es ist eine Einladung, gemeinsam auf Bildschirmzeit, Gefühle und Alltagssituationen zu schauen.

Müssen Eltern alles ändern?

Nein. Oft helfen kleine Rituale, klare Worte und bewusste Übergänge.

Geht es darum, Bildschirmzeit zu verbieten?

Nein. Es geht darum, Bildschirmzeit emotional gesund zu begleiten.

Wie erfahre ich, ob meine Kita teilnimmt?

Teilnehmende Kitas informieren Familien direkt über Termine und Anmeldung.